tut mir leid, dass ich diesen blog grad so vernachlässigen muss, aber zeit und energie sind begrenzt... deshalb konzentriert sich meine arbeit gerade auf meine mixed-media-werke .

Dienstag, 22. Dezember 2009

geschenktipp;)

es ist zwei tage vor weihnachten und ihr wisst immer noch nicht, was ihr euch wünschen sollt?? dann wirds aber höchste eisenbahn...

wie wärs denn damit?!

UNBEDINGT die kundenrezensionen lesen!!

ich bin mal so frei, die ersten 3 hier zu zitieren... die anderen müsst ihr bei amazon direkt nachlesen (aber hopp, sind nur noch 4 auf lager;))

j. dreste schreibt:
Wirklich ein fantastisches und handliches Allzweckgerät.
Was mich nur ein bisschen stört, ist die Tatsache, daß grundlegende Alltagsfunktionen doch teilweise etwas schwer zu erreichen, bzw. zu bedienen sind.
So ist z.B. der integrierte Teilchenbeschleuniger nur dann korrekt in Betrieb zu nehmen, wenn die Nagelfeile und der Korkenzieher in einem Winkel von exakt 107,2 Grad ausgeklappt sind.
Nervig ist auch das unangenehme Summen, das der Schutzschild-Generator von sich gibt, wenn der Schild von Luft-Boden-Rakten getroffen wird.
Außerdem ist die Notfall-Rettungskapsel mit einer Kapazität von 6 Personen eindeutig unterdimensoniert und kann nur dann abgesprengt werden, wenn das Messer sich in waagerechter Lage befindet. Hier sollte der Hersteller eindeutig nachbessern.
Wer aber mit diesen kleinen Einschränkungen leben kann, der bekommt ein Multitool an die Hand, welches man schon nach kurzer Zeit im Alltagsgebrauch nicht mehr missen möchte.
Mein persönlicher Favourit ist jedenfalls neben der sauber integrierten Schlafcouch ganz eindeutig die Antigrav-Funktion, mit der sich Lasten bis 300 Tonnen in einem Meter Höhe frei schwebend spielend leicht transportieren lassen, eine unerlässliche Funktion für jeden Familieneinkauf.

benjamin miller kommentiert:
Als ich mir damit die Nasenhaare trimmen wollte, gabs einen Kurzschluss zwischen dem integrierten Flux-Kompensator und der eingebauten Urananreicherungsanlage. Seither hängt mein linkes Nasenloch im Jahr 1808 fest. DANKE WENGER!

a. toussaint hält es für gut, aber wichtige tools fehlen:
Zwar bin ich insgesamt zufrieden mit diesem Multitool, aber leider treten doch immer wieder Situationen auf, in denen grundlegende Tools fehlen:

1. Ein Notstromaggregat: Unterwasserschlagbohrer und Lenkratetenziellaser sind zwar in der Theorie äußerst nützlich (und in der Benutzung gewohnt anwenderfreundlich), in der Praxis hat man aber oft keine Steckdose griffbereit. Wieviel mehr Aufwand hätte es da schon bedeutet, ein kleinen Stromaggregat zu integrieren? (Natürlich für den Einsatz unter Wasser geeignet, sonst steht man mit dem Schlagbohrer schon wieder dumm da...)
2. Einen Fluxkonverter: Braucht man ständig, NIE hat einer einen dabei. Auch hier wieder nicht. Warum sträubt sich die Industrie dermaßen dagegen?
3. Eine Repetierarmbrust: Ich verstehe diese Fixierung der Firma Wenger auf Nahkampfwaffen nicht. Da integriert man sowohl Degen als Langschwert, die kaum jemand vernünftig zu handhaben weiß, und bietet keine einzige jagdgeeignete Fernkampfwaffe? Schade!
4. Besser aufgeteilten Stauraum: Dass man bis zu 6 Kästen Bier in den ausklappbaren Stauraum bekommt, ist zwar eine feine Sache, aber was ist mit Anzugträgern? Hier wurde eine tolle Möglichkeit verpasst, eine kleine Gaderobe zu integrieren, die ein knitterfreies Aufhängen von Anzügen ermöglicht.

Allerdings muss ich sagen, dass das von Herrn Dreste erwähnte Summen des Schutzschildgenerators bei mir nicht auftritt. Das Handbuch gibt zu bedenken, dass Sie nie gleichzeitig einen Fluxkonverter in der Nähe in Betrieb haben sollten. Vielleicht war das das Problem?

Lobend erwähnt seien am Ende noch die ausklappbare Encyclopaedia Britannica und der reversible Quantennecator, mit dem es schon mehrfach gelungen ist, Schroedingers Katze zu töten...

Montag, 21. Dezember 2009

post von peter dowker


thanks, peter!
(edit: peter, you are right, i showed a wrong side; it is corrected now)

post von lothar


aus dem nikolaushaus wurde ein energiesparhaus:)
danke, lothar!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

post von susanna

wunderschöne weihnachts-mailart von susanna...
ganz herzlichen dank!!






Dienstag, 8. Dezember 2009

post von angela und roland

schon vor-nikolausig (am samstag) kamen die antworten von angela und roland...
man kann das haus vom nikolaus natürlich auch sticken
oder andersrum zeichnen;))
danke euch!!




Mittwoch, 2. Dezember 2009

das haus vom nikolaus

this is a childrens game (not sure if known in the usa, australia etc?)... you must draw the 8 lines of the house of santa claus in one setting, not lifting the pen. you have 8 syllables you speak thereby: "this-is-the-house-of-san-ta-claus" --- as children we could play this for hours;))
this was one of my first self-carved eraser stamps in 1996
the sheets are on their way to their destinations...

also, bei uns hier kennt es ja jeder... das haus vom nikolaus, das man in einem rutsch zeichnen muss, pro silbe einen der 8 striche: "das-ist-das-haus-vom-ni-ko-laus" --- als kinder konnten wir das stundenlang spielen;))
der stempel war einer meiner allerersten selbstgeschnitzten anno 1996
die bögen sind unterwegs zu ihren bestimmungsorten...


start with the arrow and speak one syllable per line:)

Mittwoch, 11. November 2009

danke, lothar!! :)))


einen energiesparaufkleber werde ich mir gleich an zentraler stelle hinpappen!!

Freitag, 6. November 2009

stick-karten von angela

zwei mal im oktober fantastische karten von angela behrendt...

die erste als antwort auf meine gandhi-marken:

und dann noch eine "gute besserungs"-karte...


hab mich über beide riesig gefreut:)))

Freitag, 2. Oktober 2009

na, wer sagt´s denn...

und siehe da...
auch google hats gemerkt...

heute vor 140 jahren geboren...

Mohandas Karamchand Gandhi

Donnerstag, 1. Oktober 2009

non-violence day

gestern war das neueste philatelie-heft der UN im briefkasten... wusste gar nicht, dass der 2. oktober der internationale tag der gewaltlosigkeit ist. jetzt bin ich schlauer und war auch sofort inspiriert, eigene marken dazu zu machen.
oben: die UN-version

entstanden sind 4 bögen (blankobögen von 100 proof press; gandhi bild aus dem internet, leider keine quellenangabe; mit acryl fluids eingefärbt; aufgenäht auf lederkarton) - wär schön, wenn sie wenigstens die deutschen empfänger noch rechtzeitig zum 2. okt erreichen würden...

die bögen gingen an angela, roland und lothar (in die schweiz wirds wohl nicht pünktlich klappen...) --- sorry, ich wollte noch ein paar persönliche worte dazuschreiben, aber es hat so pressiert mit einwerfen, es musste diesmal auch ohne gehen...

Montag, 28. September 2009

mail art von lothar trott

schon vor ein paar tagen eingetroffen, aber ich kam noch nicht zum scannen/posten:



vielen dank, lothar... dein brief liegt mit auf dem stapel, den ich für *hoffentlich demnächst* zur beantwortung liegen habe...

Dienstag, 15. September 2009

ich empfehle...

diese sonderausstellung läuft derzeit im münchner stadtmuseum. ich hatte am donnerstag gelegenheit, mich dort zu amüsieren:)

hab mir den katalog gekauft und werde in loser folge ein paar teilnehmer & ihre werke in der nächsten zeit hier erwähnen... (hört, hört, ich habe einen vorsatz;))

zunächst mal zitiere ich den text des stadtmuseums direkt (hoffe dieser *klau* ist zwecks werbung erlaubt:))

Zum 100. Geburtstag Karl Valentins zeigte das Münchner Stadtmuseum 1982 die umfangreiche Ausstellung „Karl Valentin. Volkssänger? Dadaist?“, die den Komiker mit teils unbekanntem Archivmaterial in einem neuen Licht präsentierte. Neben der Verwandlungskunst, Körpersprache und Filmarbeit stand vor allem eine Rekonstruktion des wahnwitzigen Valentin-Panoptikums im Mittelpunkt dieser Unternehmung. Mit dieser Ausstellung wurde überraschend deutlich, dass Valentins künstlerische Methoden der Komik denen der Dadaisten, aber auch der künstlerischen Avantgarden nach 1945 verwandt sind, deren Protagonisten sich teilweise ausdrücklich auf diesen großartigen „Linksdenker“ (Kurt Tucholsky) berufen oder sich von ihm inspirieren lassen. Künstler wie Daniel Spoerri, Robert Filliou, Jean Tinguely, Tomas Schmit, Emmett Williams und viele andere rezipieren frühzeitig das Werk des Komikers in allen seinen Facetten, besuchten in den 1970er Jahren das damalige Valentin-Musäum und stellen dort wie Christian Boltanski (1993) oder Thomas Kapielski (1996) sogar aus, wobei der international renommierte französische Künstler Boltanski aus tiefster Bewunderung dem kleinen Musäum in München sein komplettes komisches Werk als Schenkung vermachte.

Die von Daniel Spoerri organisierte Ausstellung „Karl Valentin zu Ehren“, die parallel zum Jubiläumsunternehmen 1982 ebenfalls im Münchner Stadtmuseum präsentiert wurde, thematisierte erstmalig explizit diese geistigen Verwandtschaften, und Künstler wie Günter Brus, George Brecht, Ernst Jandl, Gerhard Rühm, Loriot, André Thomkins, Stefan Wewerka oder Gottfried Wiegand schufen in großer Verehrung eigens Werke für diese „Hommage à Valentin“. Ähnliche Ausstellungen sollten dann unter anderem in Berlin und Zürich folgen. Zugleich wurden umgekehrt Valentins Werke aus dem Kölner Nachlass für zeitgenössische Kunstausstellungen ausgeliehen.

Die Ausstellung „Gestern oder im 2. Stock, Karl Valentin, Komik und Kunst seit 1948“ setzt hier an, geht aber über den frühen Kreis der künstlerischen Valentin-Freunde hinaus. Denn inzwischen hat eine neue Generation von Künstlerinnen und Künstlern nicht nur Fluxus und damit Valentin für sich entdeckt, sondern neue mediale Möglichkeiten erlauben nun eine umfassende, auch internationale Auseinandersetzung mit dem gesamten Werk Valentins, das nicht mehr Geheimtipp für Kenner, sondern Teil des kollektiven Gedächtnisses ist. So versammelt die Ausstellung künstlerische Werke von Fluxus bis heute, die sich der mimetischen Verwandlung, des Sprachspiels, der Tücke des Objekts, der Destruktion, Unsinnsproduktion und damit einer radikalen Komik bedienen, in der Valentins Geist unbekümmert weiter lebt. Es geht also in dieser Ausstellung weniger um eine neuerliche Interpretation der Ideen Valentins, sondern um bestimmte Strategien, Komik in der zeitgenössischen Kunst zwischen Witz, Melancholie und Albernheit zu praktizieren. Die Ausstellung ist in diesem Sinne weniger eine Hommage als vielmehr der Versuch, sich gerade in den Experimenten zeitgenössischer Künstler der präzisen und anarchistischen Möglichkeiten des Komischen zu vergewissern.

Die Ausstellung feiert den methodischen Wahnsinn der künstlerischen Komik in seinen wesentlichen Formungen und damit gleichzeitig jene geniale Ökonomie Karl Valentins, die sich in allen Exponaten mehr oder weniger ausdrücklich aufspüren lässt. Und natürlich ist „Gestern oder im 2. Stock“, wie alles, was mit diesem Komiker auch nur entfernt zu tun hat, selbstverständlich vergnüglich und kurzweilig. 1982 betont der Künstler Tomas Schmit in einem Brief: „ich finde, man darf nicht vergessen, daß valentin einer war, der s o w o h l das unterhaltungsbedürfnis des sogenannten volkes a l s a u c h das progressionsbedürfnis des intellektuellen zu befriedigen wusste!!! das hat es doch, grob gesagt, seit shakespeare nicht mehr gegeben!“
Michael Glasmeier/Wolfgang Till

Die Künstlerinnen und Künstler
Roland Albrecht (Museum der Unerhörten Dinge), John Baldessari, Samuel Beckett, Joseph Beuys, Anna & Bernhard Blume, Claus Böhmler, Christian Boltanski, George Brecht, Marcel Broodthaers, Joan Brossa, Günter Brus, Johannes Brus, Frieder Butzmann, John Cage, Henning Christiansen, Marcel van Eeden, Friederike Feldmann, Robert Filliou, Fischli & Weiss, Terry Fox, Gilbert & George, Dan Graham, Rodney Graham, Richard Hamilton, Arnold Hau, Georg Herold, Sofia Hultén, Rudi Hurzlmeier, Joe Jones, Mauricio Kagel, Thomas Kapielski, Arthur Köpcke, Jaroslaw Kozlowski, Peter Land, Bruce McLean, Olaf Metzel, Nanne Meyer, Jonathan Monk, Johannes Muggenthaler, M. A. Numminen, Nam June Paik, Dan Perjovschi, Eva von Platen, Sigmar Polke, Peter Radelfinger, Rattelschneck, Reinecke & Wimmer, Alexander Roob (Melton Prior Institut), Dieter Roth, Konrad Balder Schäuffelen, Ingrid Scherr, Tomas Schmit, Norbert Schwontkowski, Christiane Seiffert, Roman Signer, Andreas Slominski, Daniel Spoerri, Asli Sungu, André Thomkins, Jean Tinguely, Timm Ulrichs, Ben Vautier, Robert Watts, William Wegman, Olav Westphalen, Stefan Wewerka, Emmett Williams, Erwin Wurm

Ein Katalog erscheint im Verlag Silke Schreiber, München (EUR 18,-)

karte von roland


wer liebt sie nicht, die schablonen-sprühkunst?
hab mich sehr gefreut roland, vielen dank!!

Freitag, 11. September 2009

katzenkarte von angela


aber JA kann man mir mit katzenmotiven eine freude machen, freu mich SEHR über deine karte, angela!!
herzlichen dank:)))

Dienstag, 1. September 2009

fehldruck




ich weiß... gar schrecklich vernachlässigt wird mein fluxoid-blog. ich find einfach nicht die energie, meine mixedmediasachen und mail art zu machen...
aber zwischendurch mal wieder eine postkarte für angela:)

Dienstag, 7. April 2009

totenköpfe von angela

aaaah, wie schön!!!
vielen lieben dank, angela!!
ich hoffe, ich kann mich bald zu einer antwort aufraffen - und auch die flugzeugkarte bearbeiten...

Donnerstag, 26. März 2009

susanna lakner

hab mich mal wieder aufgerafft...
susanna lakner hat grade zu den 200. geburtstagen von charles darwin und edgar allan poe zwei sonderaktionen im rahmen ihrer 22er-projekte laufen (25 din a5 blätter hinschicken, dann gibts ein gebundenes büchlein zurück, sobald genügend beisammen sind).



und prompt kam umfangreiche tolle post zurück...
hab mich sehr gefreut, susanna!!!