tut mir leid, dass ich diesen blog grad so vernachlässigen muss, aber zeit und energie sind begrenzt... deshalb konzentriert sich meine arbeit gerade auf meine mixed-media-werke .

Mittwoch, 24. Dezember 2008

post von angela behrendt

wie schön, einen gestickten skelettkopf im briefkasten zu finden:))
ganz herzlichen dank, angela!

Freitag, 19. Dezember 2008

krippe


nur für den fall, dass jemand last-minute noch eine krippe sucht...

gibts hier zu kaufen...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

eigentlich war ich nur auf der suche nach der ausstrahlung des films "fröhliche weihnachten" (a christmas story), das ist der, bei dem der kleine ralphie dauernd davor gewarnt wird, mit dem gewünschten gewehr würde er sich ein auge ausschießen...
bin dabei in einem blog/forum gelandet und muss da jetzt mal aus den kommentaren zitieren:

nr. 12: Ich kann nur dringend von amerikanischen Filmen warnen! Bitte schaut sie nicht. Obama soll erst seine Truppen aus Irak heraus zu ziehen. Amerika ist Krieg führende Macht, soll nicht unterstützen. Danke.

nr. 13: warte: wir gucken “fröhliche weihnachten” nicht und machen damit den weltfrieden perfekt? wie undramatisch.

nr. 14: undramatisch und dabei sehr effektiv. Mit einer ähnlichen Methode halte ich bereits seit einiger Zeit die Lage in Madagaskar stabil.

nr. 15: Hmmm, könnte sein. Von den aufständischen Lemuren hat man nicht mehr viel gehört in der letzten Zeit.Wie machst Du das? Einfach nich um kümern oder wie?

(nr. 16 sucht zwischendurch auch eigentlich nach dem weihnachtsfilm)

nr. 17 (=14): So einfach ist das leider nicht. Ich boykottiere Gewürznelken aus diesem Land.

nr. 18 (=13): und nr 15, würdest du endlich aufhören diesen grünen tee ständig zu trinken, wär die diktatur in china auch schon lange geschichte!

nr 19 (=15): Ich trink doch schon nur deutsches Wasser. Jetzt soll ich wieder an allem schuld sein.

nr 21: ...werde nun sicherlich schöne Weihnachten haben und wünsche diese auch dem gesamten Forum.Natürlich werde ich dem Wunsch von nr 12 entsprechen und amerikanische Filme grundsätzlich nur noch mit schwarzer Sonnbrille gucken. Außerdem werden die Lemuren bei Hagenbeck (Zoo in Hamburg) ab sofort auch nicht mehr gefüttert. Nieder mit den Alpen und freie Sicht auf Korsika! Trotzdem wünsche ich allen fröhliche Weihnachten

na, da schließ ich mich doch schon gleich mal an:))

Dienstag, 2. Dezember 2008

skelett graffiti von angela

eine prompte antwort von angela mit einem steinstarken skelettgraffiti - allerherzlichsten dank!
da lechze ich natürlich nach mehr... sobald ich wieder einen schwung energie verspüre, werde ich wieder mailaktiv werden...


Montag, 1. Dezember 2008

robert filliou

heute (oder morgen, die quellen variieren) ist der todestag des fluxuskünstlers robert filliou. informationen über ihn gibt es bei wikipedia , eine biografie (auf englisch) hier, deutsch hier.

today (or tomorrow, sources vary) is the anniversary of the death of fluxus artist robert filliou.
an english biography you can find here.
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"Eins. Un. One...", 1984
holz und farbe,
16000 würfel in verschiedenen farben und größen
16000 dice in various colors and sizes

detail:

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wer grade mal 850 euro übrig hat... seine "optimistic box no.1" kann man hier kaufen...

you can buy his "optimistic box no. 1" here , if you have 850 euro to spare...
Interior label reads "We don’t throw weapons at each other any more. / Robert Filliou." Inside the box is a stone.

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Ein Beitrag zur Kunst des Friedens (A CONTRIBUTION TO THE ART OF PEACE): hier
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auf robert filliou geht auch der "art´s birthday" zurück
Art's Birthday . Net - an annual exchange-art event celebrated on January 17th by a loose collection of artists and artist organizations around the world.

"Art's Birthday" is an annual event first proposed in 1963 by French artist Robert Filliou.
He suggested that 1,000,000 years ago, there was no art. But one day, on the 17th of January to be precise, Art was born. According to Filliou, it happened when someone dropped a dry sponge into a bucket of water. Modest beginnings, but look at us now.
Filliou proposed a public holiday to celebrate the presence of art in our lives. In recent years, the idea has been taken up by a loose network of artists and friends around the world. Each year the Eternal Network evolves to include new partners - working with the ideas of exchange and telecommunications-art.
Artists have celebrated Art's Birthday with lavish parties and gatherings, correspondence and mailart, and through Telematic networks using SloScan TV, Videophones, music composed for telephone lines, modem-to-modem MIDI connections, early bulletin board and chat systems, and (starting in the mid 1990's) the Internet.
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und gerade habe ich mir dieses buch bestellt:

kurzbeschreibung bei amazon:
Robert Filliou, der die Verbindung von Poesie und Kunst als die wichtigste Errungenschaft der Moderne bezeichnet, lässt sich kaum auf ein bestimmtes künstlerisches Medium beschränken. Der Autor von Theaterstücken und Aktionsgedichten begann in den sechziger Jahren bildnerisch zu arbeiten und war einer der bislang weniger bekannten Akteure der Fluxus-Bewegung. Aus den Suspense Poems, flexiblen Objektcollagen, entwickelten sich vielteilige Wandarbeiten. Das »Prinzip der Äquivalenz«, der Gleichwertigkeit des Gut-Gemachten, Schlecht-Gemachten und Nicht-Gemachten, war Fillious konzeptionelles Werkzeug, um jede Art von Gegensätzen aufzulösen. In seinen Recherchen, Werkgruppen zum Thema Ursprung, Astrologie und Zukunft, geht es denn auch weniger um die wissenschaftliche Analyse ursächlicher Zusammenhänge als um »intuitives Verstehen« der Welt. Die Einbeziehung nicht westlicher Kulturen sowie die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen Themen zeugen von einem universellen Denken, das sich nicht nur im »Prinzip der poetischen Ökonomie« künstlerisch manifestiert.
In Texten zu den einzelnen Werkschwerpunkten wird in dieser üppig bebilderten Monografie die Aktualität der künstlerischen Ideen Fillious, mit denen er nachfolgende Künstlergenerationen beeinflusste, anschaulich gemacht.
Zum Künstler: Robert Filliou (Sauve, Frankreich 1926-1987 Les Eyzies de Tayac, Frankreich). 1968-1973 Aufenthalt in Düsseldorf; intensiver künstlerischer Austausch unter anderem mit Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dieter Roth und Daniel Spoerri, der bis hin zur Produktion gemeinsamer Werke reichte. Lehrtätigkeit an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Zahlreiche Ausstellungen, darunter 1972 und 1977 Teilnahme an der documenta in Kassel.