tut mir leid, dass ich diesen blog grad so vernachlässigen muss, aber zeit und energie sind begrenzt... deshalb konzentriert sich meine arbeit gerade auf meine mixed-media-werke .

Dienstag, 26. Februar 2008

mail art von angela behrendt/2

schon wieder so tolle post von angela!! wie hast du das yoko-ono-logo nur so schnell gestickt?! das sieht ja irre aus! muss ich mir ganz was besonderes zur verwendung überlegen... diese gestickten fleckchen finde ich einfach genial:))) ganz herzlichen dank! und sobald ich wieder an briefmarken werkle, bist du selbstverständlich mit einem bogen dabei!

Donnerstag, 21. Februar 2008

mail art von angela behrendt

tolle post heute von angela behrendt... vielen herzlichen dank, hab mich sehr darüber gefreut!:))ich LIEBE dieses gestickte bunny!!! angela, hattest du meinen bunny-briefmarkenbogen anlässlich ray johnsons 80. geburtstag gesehen? (hier klicken) ich hab noch welche, falls du einen möchtest:) auch die idee, graffitis nachzusticken finde ich klasse!

Mittwoch, 20. Februar 2008

postkarte von susanna

(collage "have a nice day!" von susanna lakner)

hallo susanna,
danke für deine komplimente bzgl meines blogs:))


was die einladung zum "22"er projekt betrifft: meine gedanken kreisen schon...

Montag, 18. Februar 2008

aus gegebenem anlass... ein paar infos über yoko ono

ich zitiere hier einfach mal aus verschiedenen webseiten:

http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/o_mod/ono.htm :

Kurzbiographie
geb. 18.2.1933 in Tokio alsTochter eines Konsuls, mit 4 Jahren Piano- und Gesangsunterricht an Privatschulen

1952 imigriert ihre Familie nach New York. Sie studiert Philosophie, bricht das Studium aber nach drei Jahren ab. Wechsel zum Sarah Lawrence College,dort studiert sie Komposition , besonders die zweite Wiener Schule (Schönberg, Webern) und die Zwölftontechnik. In ihren ersten Kompositionen lebt sie aber auch ihre Neigung zur Poesie aus und beginnt Liedtexte zu verfassen.Während dieser Zeit bewegt sie sich gerne in Kreisen, die von John Cage, David Tudor und dem "Living Theatre" beeinflusst sind.

Ende der 50er heiratet sie Tochi Ichiyanagi, einen japanischen Pianisten und Cage-Schüler. Zur künstlerischen Aufbruchstimmung damals leistet sie ihren Beitrag, indem sie skurrile Happenings und Performances veranstaltet und erste Ausstellungen mit Dada- und Konzeptkunstideen wagt. Von Dezember 1960 bis Juni 1961 veranstaltet sie in ihrer Wohnung die "Chambers Street Concerts", ein wichtiges Podium für die New Yorker Avantgarde-Szene.

Herbst 1962 geht sie gemeinsam mit John Cage und David Tudor auf Japan-Tournee.

1964 erscheint ihre Publikation "Grapefruit", eine Sammlung ihrer Event-Anweisungen
Heiratet 1964 den amerikanischen Maler und Filmproduzenten Anthony Cox. Mit ihm zieht sie 1967 nach London. Lernt 1968 John Lennon kennen.

1969 heiraten beide und stellen sich umgehend in ihren bekannten aber bizarren "Love and Peace" Aktionen dar. Von Kritikern bekommt sie daraufhin vorgeworfen, dass die Homogenität des berühmtesten Quartetts der Musikgeschichte, der Beatles, unter ihrem Einfluss auf John zerbricht.

Es entstehen Gemeinschaftsproduktionen Lennon/Ono und die >Plastik Ono Band<. 1970 Neuauflage des Buches "Grapefruit". Tatsächlich können weder diese Gemeinschaftsproduktionen noch Yokos Solo-Werke den Mainstream des Pop erreichen. Es entstehen Gemeinschaftsproduktionen Lennon/Ono und die >Plastik Ono Band<. 1970 Neuauflage des Buches "Grapefruit". Tatsächlich können weder diese Gemeinschaftsproduktionen noch Yokos Solo-Werke den Mainstream des Pop erreichen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ http://www.radiobremen.de/magazin/kultur/ausstellungen/yoko_ono/index.html :

Yoko Ono - Fenster für Deutschland
Ausstellung in der Bremer Kunsthalle

Komponistin, Filmemacherin, Fluxus-Künstlerin: Yoko Ono machte sich schon vor der Heirat mit John Lennon in Künstlerkreisen einen Namen. Ihr New Yorker Loft wird Anfang der 60er Jahre zum Treffpunkt der avantgardistischen Kunstszene mit zahlreichen Happenings und Performances. Doch Ono arbeitete auch konzeptionell: 1962 werden in Tokyo erstmals ihre Instructions for Paintings ausgestellt.
Vom 13. Juni bis 5. August 2007 zeigt die Kunsthalle Bremen im Kupferstichkabinett rund 90 dieser Blätter, auf denen die Künstlerin Sätze über die mögliche Vorstellung von Malerei fixiert hat. Erstmals sind dabei 32 handschriftliche Instructions in deutscher Sprache zu sehen, die Yoko Ono eigens für die Ausstellung in Bremen geschaffen hat. Hinzu kommen rund 35 Anweisungen in japanischer und etwa 30 in englischer Sprache sowie Video- und Audioarbeiten.

Neue Dimensionen, Fluxus und "Walking on Thin Ice"
Für viele ist Yoko Ono nur die Frau von John Lennon, die böse Hexe, die die Beatles angeblich auseinander gebracht hat. Kaum jemand weiß, was sie als Avantgarde-Künstlerin vor ihrem Leben mit John Lennon gemacht hat. So hat sie die "Anleitungen für Gemälde" in den Fünfziger Jahren begonnen und bis in die früher Sechziger fortgeführt. Ihr damaliger Mann Toshi Ichinayagi schrieb das so auf, als wäre es gedruckt. Yoko Ono sieht ihre Anleitungen als "eine Musik-Partitur, die Sie Leuten anbieten können, damit die sie spielen, nochmal spielen, das Bild spielen. Das ist viel freier; weil das konzeptuelle Anleitungen sind, spielen sie sich in Ihrem Kopf ab. Also, wenn Sie drei Bilder haben und die vermischen wollen, dann müssten Sie in der Realität eine Collage machen, aber auf meine Weise können Sie in die 4., 5., 6., Dimension gehen und eine unglaubliche Mischung von drei Bildern schaffen. Das hat mich selbst fasziniert: die konzeptuellen Anleitungen haben mich von der normalen Vorstellung von physisch existierenden Bildern befreit."
Weiter sprach sie über die Entstehung der Fluxus-Bewegung und ihre Arbeit als Musikerin.

Ikone der Love&Peace-Bewegung
Kann man das Leben und die Persönlichkeit von Yoko Ono erfassen, ohne über John Lennon zu reden? Vom millionenfach verehrten Rockidol hat sie viel über Musik gelernt, die mit vielen Menschen kommunizieren kann. Davor steckte sie im Elfenbeinturm wie ein Mathematiker oder Wissenschaftler, der was Neues entdeckt und zugleich weiß, dass die Mehrheit die Informationen nicht verstehen wird.Die Ikone der Love&Peace-Bewegung wuchs in einem reichen, aristokratischen Tokioter Elternhaus auf. Yoko Ono ging mit dem japanischen Kronprinzen zur Schule und studierte Philosophie. Schon bevor sie mit John das berühmte Bed-In im Amsterdamer Hotel in Ihren Flitterwochen inszenierte, um gegen den Krieg zu protestieren, hat sie 1976 eine erste Friedens-Performance auf dem Knock-Filmfestival gemacht. In der Lobby von einem riesigen, traumhaften Hotel stand sie in einem schwarzen Sack mit einem Schild: "Yoko Ono ist hier, um gegen den Vietnam Krieg zu protestieren". Später wiederholte sie die Aktion am Trafalgar Square.Bei Bed-In haben sie "Give peace a chance" aufgenommen: "mit John zusammen konnten wir eine Sprache sprechen, die die Leute verstanden. Und ich habe gesehen, dass das richtig gut war."

"Seit ich 70 bin, ist alles viel besser geworden!"
Yoko Ono hat gegen Frauendiskriminierung und gegen Rassendiskriminierung gekämpft, jetzt ist sie 74, sieht blendend aus und findet: Altersdiskriminierung ist das Letzte, was wir jetzt brauchen. Mit Strohhut, Sonnenbrille, in einer schicken schwarzen Bluse mit weitem Dekollete sieht sie erstaunlich jung aus. An ein Umzug ins Altersheim ist nicht zu denken. Neulich in Berlin sorgte sie für Aufregung, weil sie zu einer Fotosession in Shorts, Minirock und sehr hohe Absätze erschien. Yoko kommentiert das so: " Wir sollen Alters-Diskriminierung abschaffen. Es gibt einfach verschiedene Altersstufen. Manche sind mit 29 uralt. Ich möchte mich nicht eingeschränkt fühlen, dass ich mir Gedanken machen muss, ob ich die Sachen tragen darf, die ich tragen möchte." Mit 70 sei alles viel besser geworden, weil sie jetzt dankbar ist für jeden Tag. Man soll sein Herz jeden Tag einmal zum Tanzen bringen.

(weiteres material in bild und ton auf oben angegebener website)
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im fsk-kino berlin gab es eine filmreihe:

http://home.snafu.de/fsk-kino/archiv/Yoko%20Ono%20Film%20Works.htm

Yoko Ono Film Works - Filme Seen and Unseen

Yoko Ono muss nicht vorgestellt werden – oder vielleicht doch. Denn ihr bedeutender Einfluß auf die amerikanische und internationale Fluxusbewegung in den 60er Jahren wird heute kaum erwähnt.
Die Ausstellung macht mit dem filmischen Werk Yoko Onos bekannt, das in einer Zeit seinen Anfang nahm, als Yoko Ono aktiv und pionierhaft an der Fluxusbewegung in der Kunst der 60er Jahre teilhatte. Aus den „Instructions for Films“ (1964 – 68) und den „Film Scores“(1968), bei denen es sich um zu lesenden Handlungs- und Beobachtungsanleitungen handelt, welche sich nur im Kopf des Lesers/Betrachters als filmische Erfahrung von Wahrnehmung erschließen sollten, entwickelte sie tatsächliche 16mm-Filme, die in ihrer Radikalität auch heute noch tief beeindruckend sind. Bei Fly (1971) beispielsweise handelt es sich um die 25-minütige Exploration des weiblichen Körpers durch eine Fliege, die wiederum in Makrotechnik von einer Kamera verfolgt wird. Die öffentliche Aufführung von No.4 „Bottoms“, (1966) geriet zum Skandal und der Film wurde in Grossbritannien zunächst verboten. Die Aneinanderreihung nackter – häufig männlicher – Hinterteile stellte die Dominanz des männlichen Blicks und damit die Dominanz des Mannes humorvoll in Frage und konterte tradierte Rollenklischees: Der Mann als Objekt, die Frau in der Position der auf Sexualität fixierten Zuschauerin.

Yoko Onos Filme handeln zu gleichen Teilen von materiellen und sozialen Beklemmungen – und huldigen nie bloß einem ihr häufig vorgeworfenen ätherischen Utopismus –, dies lässt sich gut an Rape (1969) ablesen. Die Abwehrgesten der 77 Minuten lang von einem Kamerateam verfolgten Frau erschöpfen sich darin kraftlos im immer hohler werdenden Satz »So lassen Sie mich doch in Ruhe!«, während umgekehrt der strukturelle Voyeurismus des (männlichen) Blicks seine stupide Belästigung um nichts als seiner selbst willen perpetuiert. Cut Piece etwa (1964) ist die Dokumentation einer frühen, mehrfach aufgeführten Fluxus-Aktion, bei der das Publikum aufgefordert war, ein Stück von Yoko Onos Kleidung abzuschneiden – ein physisches Sich-Ausliefern, das am Ende, wenn sie nur noch spärlich bedeckt auf der Bühne sitzt, in den nicht geringeren Horror des »bloßen« Blickobjekt-Seins umschlägt. Der Ein-Minuten-Film Freedom (1970), in dem sie fortwährend versucht, ihren BH zu zerreißen kann als ein minimalistischer körperlicher Ausbruchsversuch aus der sozial verordneten Rolle gelesen werden.

die filme: (u.a.)

Cut Piece
Performance von Yoko Ono 1965 (film by Albert and David Maysles; Performance-Dokumentation) ca. 30 min

Rape
mit John Lennon, 1969, Farbe, Ton, 77 minDie Idee zu Rape stammte aus einem von Onos Filmdrehbüchern aus dem Jahr 1964: „Ein Kameramann verfolgt hartnäckig ein Mädchen auf der Straße, bis er sie in einer Sackgasse in die Enge treibt und sie, wenn möglich, stürzt.“ Der Film wurde im November 1968, als Ono nach einer Fehlgeburt im Krankenahus war, von ihrem Kameramann Nic Knowland aufgenommen. Die 21jährige Eva Majlath ist das unglückliche Opfer der Kameraangriffe. Auf einem Friedhof in London „aufgegabelt“, wird sie zwei Tage lang gnadenlos verfolgt; die junge Frau spricht kein Wort Englisch und wird bei ihren Versuchen, mit dem Filmemacher zu kommunizieren oder ihm zu entkommen, immer hektischer. Als Statement über das Eindringen in die Privatsphäre und die Medien, die Prominente unablässig verfolgen, scheint der Film – rückblickend gesehen – das spätere Leben von Lennon und Ono in der Öffentlichkeit prophetisch zu beleuchten.

Film No.4
(Bottoms)1966, s/w, Ton, 80 minDas ursprüngliche Ziel des Kunstprojekts war es, für den Frieden 365 Hinterteile als „ziellose Petition, unterzeichnet von den Ärschen der Petenten“ zu zeigen. Bereitwillige wurden durch Mundpropaganda in der Avantgardeszene und auch per Inserat über Londoner Zeitungen gesucht, was die Produktion sofort berüchtigt machte. Die Tonfilmspur bestand vor allem aus Kommentaren über den Film, meist von denen, die darin auftraten, und bildet einen schrägen Kontrapunkt zu den Bildern. Als der Filmschnitt fertiggestellt war, wurde dem Film von der britischen Filmzensur die Vorführge­nehmigung verweigert. Einige Monate später ging der Film dann doch durch und wurde mit großem Erfolg in einem Kino an der Charing Cross Road gezeigt.“

Fluxus Collective
Flux Film Anthology, 1966 zusammengestellt von George Maciunas (verschiedene Künstler, mit Filmen von Yoko Ono) Courtesy of the Gilbert and Lila Silverman Fluxus Collection, Detroit ca. 150 min

Film No. 5
1968, Farbe, Ton, 51min Ono bediente sich ihrer früheren filmischen Erfahrungen als Mitglied der Fluxus-Gruppe, als sie die Idee für einen Film hatte, der das Lächeln aller Menschen auf der Welt beinhalten sollte. In der Erkenntnis, dass dieses Unterfangen unmöglich in die Tat umzusetzen war, beschloss sie alles Lächeln der Welt in einem Menschen, John Lennon, zu personifizieren. Sie arbeitete mit einer Highspeed-Kamera und nahm Lennons Gesicht in seinem Garten in Kenwood auf. Auf einen Bruchteil der normalen Geschwindigkeit verringert und nur mit den Umgebungsgeräuschen unterlegt, ist sein Lächeln unvergesslich und rätselhaft. Ono verglich die Erfahrung des Films mit einem Acid-Trip. Zur Premiere beim Chicago Film Festival 1969 drängten Ono und Lennon das Publikum, eigene Musikinstrumente mitzubringen und die Vorführugng zu begleiten.

Fly
1970, Farbe, Ton, 25 min „Ein Bilderwitz in einer Zeitung inspirierte mich dazu. Da steht eine Frau in einem tiefausgeschnittenen Kleid, und ein Mann sieht sie an, und die Frau dieses Mannes fragt: ‚Wohin schaust du?‘ und er sagt: ‚Och, auf die Fliege, die auf ihr sitzt.‘ Ich wollte, dass der Film eine Erfahrung ist, bei der man sich andauernd fragt: ‚Vefolge ich jetzt die Bewegungen der Fliege oder schaue ich auf den Körper?‘ Ich glaube das Leben ist voll von solchen Sachen. Wir machen uns ständig darüber, was wir wirklich sehen, etwas vor.“ Yoko Ono

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und auf dem fluxlist-europe-blog gibts auch noch einen schönen artikel:

http://fluxlisteurope.blogspot.com/2008/02/yoko-ono-at-75-admits-it-shes-witch.html
(dessen ursprüngliche quelle hier ist: http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=172609 )

75. geburtstag von yoko ono...


eine bedeutende vertreterin des amerikanischen fluxus wird heute 75!

wenn du einen solchen briefmarkenbogen haben möchtest, maile mir deine adresse an johanna@goisser.de oder hinterlasse sie im kommentar.

if you would like to get such a stampsheet, email me your address or leave it in the comment.

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edit 18.02.08, 17.25 uhr: die bögen an litsa, angela b. und carsten k. sind unterwegs zu euch...

Sonntag, 10. Februar 2008

Samstag, 2. Februar 2008

postkarte von roland

(good work fluxus andreas hofer by ben vautier, france)

ach, frau freut sich doch immer über solche post!!!



danke, roland, wie du siehst bin ich selber im moment wenig fluxaktiv (genauer gesagt, mein medizinischer fluxus ist sehr aktiv, ich hab mal wieder einen krankheits"schub" und der raubt mir irre energie... deswegen fällt mir jedes aufraffen im moment schwer... aber es werden wieder bessere zeiten kommen...)