tut mir leid, dass ich diesen blog grad so vernachlässigen muss, aber zeit und energie sind begrenzt... deshalb konzentriert sich meine arbeit gerade auf meine mixed-media-werke .

Mittwoch, 24. Dezember 2008

post von angela behrendt

wie schön, einen gestickten skelettkopf im briefkasten zu finden:))
ganz herzlichen dank, angela!

Freitag, 19. Dezember 2008

krippe


nur für den fall, dass jemand last-minute noch eine krippe sucht...

gibts hier zu kaufen...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

eigentlich war ich nur auf der suche nach der ausstrahlung des films "fröhliche weihnachten" (a christmas story), das ist der, bei dem der kleine ralphie dauernd davor gewarnt wird, mit dem gewünschten gewehr würde er sich ein auge ausschießen...
bin dabei in einem blog/forum gelandet und muss da jetzt mal aus den kommentaren zitieren:

nr. 12: Ich kann nur dringend von amerikanischen Filmen warnen! Bitte schaut sie nicht. Obama soll erst seine Truppen aus Irak heraus zu ziehen. Amerika ist Krieg führende Macht, soll nicht unterstützen. Danke.

nr. 13: warte: wir gucken “fröhliche weihnachten” nicht und machen damit den weltfrieden perfekt? wie undramatisch.

nr. 14: undramatisch und dabei sehr effektiv. Mit einer ähnlichen Methode halte ich bereits seit einiger Zeit die Lage in Madagaskar stabil.

nr. 15: Hmmm, könnte sein. Von den aufständischen Lemuren hat man nicht mehr viel gehört in der letzten Zeit.Wie machst Du das? Einfach nich um kümern oder wie?

(nr. 16 sucht zwischendurch auch eigentlich nach dem weihnachtsfilm)

nr. 17 (=14): So einfach ist das leider nicht. Ich boykottiere Gewürznelken aus diesem Land.

nr. 18 (=13): und nr 15, würdest du endlich aufhören diesen grünen tee ständig zu trinken, wär die diktatur in china auch schon lange geschichte!

nr 19 (=15): Ich trink doch schon nur deutsches Wasser. Jetzt soll ich wieder an allem schuld sein.

nr 21: ...werde nun sicherlich schöne Weihnachten haben und wünsche diese auch dem gesamten Forum.Natürlich werde ich dem Wunsch von nr 12 entsprechen und amerikanische Filme grundsätzlich nur noch mit schwarzer Sonnbrille gucken. Außerdem werden die Lemuren bei Hagenbeck (Zoo in Hamburg) ab sofort auch nicht mehr gefüttert. Nieder mit den Alpen und freie Sicht auf Korsika! Trotzdem wünsche ich allen fröhliche Weihnachten

na, da schließ ich mich doch schon gleich mal an:))

Dienstag, 2. Dezember 2008

skelett graffiti von angela

eine prompte antwort von angela mit einem steinstarken skelettgraffiti - allerherzlichsten dank!
da lechze ich natürlich nach mehr... sobald ich wieder einen schwung energie verspüre, werde ich wieder mailaktiv werden...


Montag, 1. Dezember 2008

robert filliou

heute (oder morgen, die quellen variieren) ist der todestag des fluxuskünstlers robert filliou. informationen über ihn gibt es bei wikipedia , eine biografie (auf englisch) hier, deutsch hier.

today (or tomorrow, sources vary) is the anniversary of the death of fluxus artist robert filliou.
an english biography you can find here.
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"Eins. Un. One...", 1984
holz und farbe,
16000 würfel in verschiedenen farben und größen
16000 dice in various colors and sizes

detail:

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wer grade mal 850 euro übrig hat... seine "optimistic box no.1" kann man hier kaufen...

you can buy his "optimistic box no. 1" here , if you have 850 euro to spare...
Interior label reads "We don’t throw weapons at each other any more. / Robert Filliou." Inside the box is a stone.

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Ein Beitrag zur Kunst des Friedens (A CONTRIBUTION TO THE ART OF PEACE): hier
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auf robert filliou geht auch der "art´s birthday" zurück
Art's Birthday . Net - an annual exchange-art event celebrated on January 17th by a loose collection of artists and artist organizations around the world.

"Art's Birthday" is an annual event first proposed in 1963 by French artist Robert Filliou.
He suggested that 1,000,000 years ago, there was no art. But one day, on the 17th of January to be precise, Art was born. According to Filliou, it happened when someone dropped a dry sponge into a bucket of water. Modest beginnings, but look at us now.
Filliou proposed a public holiday to celebrate the presence of art in our lives. In recent years, the idea has been taken up by a loose network of artists and friends around the world. Each year the Eternal Network evolves to include new partners - working with the ideas of exchange and telecommunications-art.
Artists have celebrated Art's Birthday with lavish parties and gatherings, correspondence and mailart, and through Telematic networks using SloScan TV, Videophones, music composed for telephone lines, modem-to-modem MIDI connections, early bulletin board and chat systems, and (starting in the mid 1990's) the Internet.
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und gerade habe ich mir dieses buch bestellt:

kurzbeschreibung bei amazon:
Robert Filliou, der die Verbindung von Poesie und Kunst als die wichtigste Errungenschaft der Moderne bezeichnet, lässt sich kaum auf ein bestimmtes künstlerisches Medium beschränken. Der Autor von Theaterstücken und Aktionsgedichten begann in den sechziger Jahren bildnerisch zu arbeiten und war einer der bislang weniger bekannten Akteure der Fluxus-Bewegung. Aus den Suspense Poems, flexiblen Objektcollagen, entwickelten sich vielteilige Wandarbeiten. Das »Prinzip der Äquivalenz«, der Gleichwertigkeit des Gut-Gemachten, Schlecht-Gemachten und Nicht-Gemachten, war Fillious konzeptionelles Werkzeug, um jede Art von Gegensätzen aufzulösen. In seinen Recherchen, Werkgruppen zum Thema Ursprung, Astrologie und Zukunft, geht es denn auch weniger um die wissenschaftliche Analyse ursächlicher Zusammenhänge als um »intuitives Verstehen« der Welt. Die Einbeziehung nicht westlicher Kulturen sowie die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen Themen zeugen von einem universellen Denken, das sich nicht nur im »Prinzip der poetischen Ökonomie« künstlerisch manifestiert.
In Texten zu den einzelnen Werkschwerpunkten wird in dieser üppig bebilderten Monografie die Aktualität der künstlerischen Ideen Fillious, mit denen er nachfolgende Künstlergenerationen beeinflusste, anschaulich gemacht.
Zum Künstler: Robert Filliou (Sauve, Frankreich 1926-1987 Les Eyzies de Tayac, Frankreich). 1968-1973 Aufenthalt in Düsseldorf; intensiver künstlerischer Austausch unter anderem mit Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dieter Roth und Daniel Spoerri, der bis hin zur Produktion gemeinsamer Werke reichte. Lehrtätigkeit an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Zahlreiche Ausstellungen, darunter 1972 und 1977 Teilnahme an der documenta in Kassel.

Mittwoch, 26. November 2008

karte für angela

als ich die briefmarken auf angelas letzter karte gesehen habe, ging mir spontan "back to black" durch den kopf...
deswegen hier meine karte... angela, ich hoffe es ist dir nicht zu duster, aber mir war danach...
(das "making of" gibts übrigens auf meinem anderen blog...)
die karte geht raus, sobald ich in die nähe eines briefkastens komme...
card for angela... "making of" on my other blog...

Dienstag, 25. November 2008

mail art von angela behrendt

schönste post im kasten:)) tralala...
vielen dank, angela, bin schon inspiriert - finde hoffentlich bald zeit...


Donnerstag, 20. November 2008

spinnenkarte für heinz w. lotz

grade fertig geworden, geht demnächst zur post...
(entstehungsgeschichte der kartenvorderseite übrigens hier beschrieben)


Donnerstag, 13. November 2008

Mittwoch, 12. November 2008

mail art von heinz w. lotz


völlig unerwartet, aber um so erfreulicher:))
hoffe, ich komme bald zu einer antwort...

Samstag, 8. November 2008

happy birthday "mr fluxus"

george maciunas hätte heute geburtstag.
eine ausführliche biografie gibt´s z.b. hier:

http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/o_mod/mac00.htm

Freitag, 10. Oktober 2008

mail art from peter dowker


this card came in today from peter dowker - love it (as i love everything skeletal)!!
let´s keep peace in mind!
thanks so much, peter, of course i will put you onto my mailing list when i have some new artistamps...

Freitag, 3. Oktober 2008

licht infusion

an trüben tagen wie diesen könnte man eine lichtinfusion wirklich gut gebrauchen...
kann man hier kaufen.

on days like this a light infusion really would be welcome...

Freitag, 26. September 2008

post von angela


allerherrlichste post von angela behrendt!! dieses besticken von briefmarken fasziniert mich immer wieder... aber auch die hände und fäden auf der marionettenkarte sind genäht, klasse!!
ganz herzlichen dank, angela, freu mich riesig!!!
ich seh schon, ich muss jetzt doch mal bei roland betteln gehen, damit ich auch mal andersformatige briefmarken habe und nicht immer nur meine gleichen...

Sonntag, 21. September 2008

international day of peace

jedes jahr am 21. september ist der internationale tag des friedens (festgelegt von den vereinten nationen).

außerdem wurde das friedenssymbol dieses jahr 50 jahre alt.

hab aus diesem anlass heute 4 dieser briefmarkenbögen gemacht - 3 davon sind zu verschenken. interesse daran bitte deutlich machen im kommentar (bis nächsten sonntag) und email-adresse hinterlassen.


(also theme of the wednesdaystamper-challenge of this week...)
Every year, the 21st September is designated by the United Nations as International Day of Peace.

the peace sign turned 50 years this year.


today i made 4 of these stampsheets - 3 are give-aways. please state in the comments if interested and leave an email address (until next sunday).

update: meanwhile i have 2 people who stated definitely they wanted the sheets... so two went out to angela behrendt and peter dowker. one is left now...

Donnerstag, 11. September 2008

cd-cover von ulrike

ja, ulrike, hab gleich nachgeschaut;)
das licht ist aus...

Dienstag, 26. August 2008

yoko ono ausstellung in bielefeld

war zwar am wochenende in bielefeld, musste aber sonntag mittag wieder abreisen... hab die ausstellung also nicht gesehen...

ich verweise jetzt erst mal auf einen link mit viel info:
http://www.germanbeat.info/yoko-ono-in-bielefeld-between-the-sky-and-my-head.html

Samstag, 26. Juli 2008

postcard from peter dowker


coming from canadada today... thank you so much, peter!
to answer your question: most of my stampsheets i make as collector´s items (though of course everybody can tear them apart, if wanted)...
btw: i´m totally fond of your fern-artistamp!!!

Montag, 14. Juli 2008

mail art von roland halbritter

roland weiß um meine vorliebe für skelettiges;)...
vielen dank für die karte!:)))

roland knows about my affinity for all things skeletal...
thanks so much, roland!:)))

Mittwoch, 9. Juli 2008

mail art: gesticktes von angela behrendt

nachgesticktes graffiti (was für eine super idee!) aus warschau...

und auf der rückseite, genau kucken: 2 bestickte briefmarken... how cool is that?!!

vielen lieben dank angela, solche post im kasten und der tag ist gerettet:)))))

Sonntag, 6. Juli 2008

faux postage

seit langer zeit mal wieder ein briefmarken-bogen...

Mittwoch, 28. Mai 2008

mail art von angela behrendt

tolle mail art post gestern im briefkasten...
ich WOLLTE ja mitmachen bei susannas 22er projekt, ich wollte wirklich...
warum nur hat der tag so wenig stunden?
vielleicht schaffe ich es für die nächste ausgabe...

jedenfalls erst mal ganz YYYYY-lichen dank für deine klasse post!! das "sweet kiss" stoffstück (wunderschön!!) hast du wirklich 24 mal gemacht?! dann aber hut ab!!

Sonntag, 25. Mai 2008

neue stempel


ich weiß, recht ruhig hier. aber ich stempel, also bin ich:)
hab massenweise neuerwerbungen:)

Sonntag, 11. Mai 2008

welt-ententag / world-ducks-day


heute ist welt-ententag... :))))))))))))))

Sonntag, 13. April 2008

Freitag, 11. April 2008

ein aufsatz über mail art von lutz wohlrab

hier klicken: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1784/knast_fuer_eine_postkarte.html

wie ostdeutsche mail art künstler in den 80ern subversive botschaften in umlauf brachten und dafür teilweise im gefängnis landeten.
interessanter aufsatz, auch fotoreihe durchsehen!

Donnerstag, 3. April 2008

10. todestag von wolf vostell

Wolf Vostell (* 14. Oktober 1932 in Leverkusen; † 3. April 1998 in Berlin) war einer der wichtigsten deutschen Maler, Bildhauer und Happeningkünstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (siehe wikipedia)

da ich erst zu seinem 75. geburtstag im letzten oktober einen ausführlichen post gemacht habe, verweise ich mal darauf:
http://fluxoid.blogspot.com/2007/10/wolf-vostell-75-geburtstag.html

Freitag, 7. März 2008

kalenderblatt 7. märz


George Brecht: Drip Music. 1959


"For single or multiple performance. A source of dripping water and an empty vessel are arranged so that the water falls into the vessel."
Note, that Brecht also published two other versions of his Dirp Music:Drip Music, Second Version, 1959
"Dripping"
Drip Music, Fluxversion 1, 1959
"First performer on a tall ladder pours water from a pitcher very slowly down into the bell of a French horn or tuba held in the playing position by a second performer at floor level."



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heute hat george brecht geburtstag...

George Brecht gehört zu den frühen und wichtigsten Akteuren des Fluxus.

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The artistic career of George Brecht (New York 1926) began in the late fifties, while he was working as a research chemist in New Jersey. This dual situation enabled him to employ scientific models of the time to reflect upon experience, and to use art a means to represent his thoughts. In 1956-1957, he wrote a reference work entitled Chance Imagery, a systematic investigation of the role of chance in the 20th century in the fields of science and avant-garde art. The piece revealed his respect for Dadaist and surrealist projects as well as for the more complex aspects of the work of Marcel Duchamp, whom he considered the embodiment of the 'artist-researcher'. At the same time he initiated a series of experiments he called 'Chance Paintings', randomly staining bed sheets with a clearly anti-pictorial, anti-representative intent. Brecht referred to these early attempts to convert time and chance into the basis of his work as a kind of 'corrected abstract expressionism'. In this period, which coincided with the death of Jackson Pollock, he struck up relationships with artists imparting classes at Rutgers University, in particular Allan Kaprow and Robert Watts with whom he co-signed a text (A multi-dimension project, 1957). The piece was an attempt overcome and go beyond the huge influence exerted at that time by abstract expressionism, in pursuit of a form of advanced art, radical conceptual practices and multimedia.
Brecht’s closeness to John Cage, with whom he shared an interest for Oriental thinking, led him to attend the classes on 'Experimental Composition' Cage was giving in New York. He encouraged Brecht to look for new mediums for his creative practice, such as the generation of a new (musical) score by means of procedures involving chance and the use of surrounding noise employed as sound ready-mades. Brecht was convinced that 'experience in every dimension' could be highlighted and encapsulated in the shape of verbal scores and, from there, developed the concept of 'event scores' with which he structured the space and time of his work, at the same time inviting the audience to participate in the piece.
This is precisely what happened in his first exhibition 'Toward Events: An Arrangement' (1959) in New York’s Reuben Gallery. These works brought together objects similar in shape to the vocabulary emerging from Robert Rauschenberg’s assemblage and combination, and from the 'collection' in the work by Joseph Cornell and Marcel Duchamp. One radical difference however lay in the insistent emphasis on the temporary and participatory nature inherent in the words 'event' and 'arrangement'. This quality alone reveals Cage’s impact and the originality with which Brecht had been able to broaden his sources. All of the objects made in the years immediately following this group of works included a variety of different types of scores. In some cases they would arise out of the creation of the object, while in others the object was discovered and Brecht subsequently wrote a score for it, thus highlighting the relationship between language and perception. Or, in the words of the artist, “ensuring that the details of everyday life, the random constellations of objects that surround us, stop going unnoticed.” The event-score was as much a critique of conventional artistic representation as it was a gesture of firm resistance against individual alienation, as may be appreciated in his last long-format score Motor Vehicle Sundown (Event) 1960 to John Cage. The score idea evolved between 1959 and 1962, until reaching the form of a simple white card bearing a few typed lines intended to propose an object, thought or action.
The early sixties was also a period in which Brecht developed his own critique of the institutional framework and mechanisms employed in the distribution of art. His first 'Chair Events' in 1961, in which he placed a real score beside an unaltered everyday object, constituted an expression of resistance to the galleries’ demands to present his work in a more formal way. From that moment on, the design of models distinct from conventional channels would become an integral part of his work. His 'Contingent Publications' were a postal address in New Jersey from which he distributed his scores and event objects. The 'Yam Festival', planned in conjunction with Robert Watts, was created as an alternative to the gallery system in that it produced art which could not be bought, spreading the notion of non-material artistic practice and at the same time organising representations or concerts of his most recent work, alongside that of other like-minded fellow artists.
This conceptual base was highly significant in the Fluxus context on the other side of the Atlantic, in which Brecht's event scores were widely known and performed. Fluxus began, in fact, in Wiesbaden (Germany) with a series of 'new music' concerts organised by George Maciunas using the radical scores created by Brecht and other artists in his circle, including Dick Higgins, Emmett Williams, Robert Filliou, Eric Andersen, Alison Knowles and Ben Vautier, among others. Maciunas published the scores and a series of transient works by this group of artists in the cheapest, most accessible form possible. The first of these multiple packages was a boxed collection of some 70 scores by Brecht, entitled Water Yam.
In 1964, shortly before travelling to Europe, Brecht proposed a new format for his work, that of the book in construction, which he called The Book of the Tumbler on Fire. According to Brecht, the title captured his perception of all his work as an 'investigation into the continuity of different things'. The core of the book is made up of an important series of events in the form of satin-covered boxes. Brecht continued producing these boxes until fairly recently and they make up, along with the chairs, paintings, scores and all kinds of diverse formats, chapters of his unending volume.
In 1965 Brecht travelled to Rome, and a little later to Villefranche-sur-mer to meet up with his friend and fellow Fluxus member, the artist Robert Filliou, and to found a 'permanent creation workshop', which they named 'La Cédille qui sourit' [=The Cedilla that Smiles]. This fertile period of joint activity may be explored in a separate section, which includes a little-known film made by the two artists.
George Brecht lives in Cologne.

Dienstag, 26. Februar 2008

mail art von angela behrendt/2

schon wieder so tolle post von angela!! wie hast du das yoko-ono-logo nur so schnell gestickt?! das sieht ja irre aus! muss ich mir ganz was besonderes zur verwendung überlegen... diese gestickten fleckchen finde ich einfach genial:))) ganz herzlichen dank! und sobald ich wieder an briefmarken werkle, bist du selbstverständlich mit einem bogen dabei!

Donnerstag, 21. Februar 2008

mail art von angela behrendt

tolle post heute von angela behrendt... vielen herzlichen dank, hab mich sehr darüber gefreut!:))ich LIEBE dieses gestickte bunny!!! angela, hattest du meinen bunny-briefmarkenbogen anlässlich ray johnsons 80. geburtstag gesehen? (hier klicken) ich hab noch welche, falls du einen möchtest:) auch die idee, graffitis nachzusticken finde ich klasse!

Mittwoch, 20. Februar 2008

postkarte von susanna

(collage "have a nice day!" von susanna lakner)

hallo susanna,
danke für deine komplimente bzgl meines blogs:))


was die einladung zum "22"er projekt betrifft: meine gedanken kreisen schon...

Montag, 18. Februar 2008

aus gegebenem anlass... ein paar infos über yoko ono

ich zitiere hier einfach mal aus verschiedenen webseiten:

http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/o_mod/ono.htm :

Kurzbiographie
geb. 18.2.1933 in Tokio alsTochter eines Konsuls, mit 4 Jahren Piano- und Gesangsunterricht an Privatschulen

1952 imigriert ihre Familie nach New York. Sie studiert Philosophie, bricht das Studium aber nach drei Jahren ab. Wechsel zum Sarah Lawrence College,dort studiert sie Komposition , besonders die zweite Wiener Schule (Schönberg, Webern) und die Zwölftontechnik. In ihren ersten Kompositionen lebt sie aber auch ihre Neigung zur Poesie aus und beginnt Liedtexte zu verfassen.Während dieser Zeit bewegt sie sich gerne in Kreisen, die von John Cage, David Tudor und dem "Living Theatre" beeinflusst sind.

Ende der 50er heiratet sie Tochi Ichiyanagi, einen japanischen Pianisten und Cage-Schüler. Zur künstlerischen Aufbruchstimmung damals leistet sie ihren Beitrag, indem sie skurrile Happenings und Performances veranstaltet und erste Ausstellungen mit Dada- und Konzeptkunstideen wagt. Von Dezember 1960 bis Juni 1961 veranstaltet sie in ihrer Wohnung die "Chambers Street Concerts", ein wichtiges Podium für die New Yorker Avantgarde-Szene.

Herbst 1962 geht sie gemeinsam mit John Cage und David Tudor auf Japan-Tournee.

1964 erscheint ihre Publikation "Grapefruit", eine Sammlung ihrer Event-Anweisungen
Heiratet 1964 den amerikanischen Maler und Filmproduzenten Anthony Cox. Mit ihm zieht sie 1967 nach London. Lernt 1968 John Lennon kennen.

1969 heiraten beide und stellen sich umgehend in ihren bekannten aber bizarren "Love and Peace" Aktionen dar. Von Kritikern bekommt sie daraufhin vorgeworfen, dass die Homogenität des berühmtesten Quartetts der Musikgeschichte, der Beatles, unter ihrem Einfluss auf John zerbricht.

Es entstehen Gemeinschaftsproduktionen Lennon/Ono und die >Plastik Ono Band<. 1970 Neuauflage des Buches "Grapefruit". Tatsächlich können weder diese Gemeinschaftsproduktionen noch Yokos Solo-Werke den Mainstream des Pop erreichen. Es entstehen Gemeinschaftsproduktionen Lennon/Ono und die >Plastik Ono Band<. 1970 Neuauflage des Buches "Grapefruit". Tatsächlich können weder diese Gemeinschaftsproduktionen noch Yokos Solo-Werke den Mainstream des Pop erreichen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ http://www.radiobremen.de/magazin/kultur/ausstellungen/yoko_ono/index.html :

Yoko Ono - Fenster für Deutschland
Ausstellung in der Bremer Kunsthalle

Komponistin, Filmemacherin, Fluxus-Künstlerin: Yoko Ono machte sich schon vor der Heirat mit John Lennon in Künstlerkreisen einen Namen. Ihr New Yorker Loft wird Anfang der 60er Jahre zum Treffpunkt der avantgardistischen Kunstszene mit zahlreichen Happenings und Performances. Doch Ono arbeitete auch konzeptionell: 1962 werden in Tokyo erstmals ihre Instructions for Paintings ausgestellt.
Vom 13. Juni bis 5. August 2007 zeigt die Kunsthalle Bremen im Kupferstichkabinett rund 90 dieser Blätter, auf denen die Künstlerin Sätze über die mögliche Vorstellung von Malerei fixiert hat. Erstmals sind dabei 32 handschriftliche Instructions in deutscher Sprache zu sehen, die Yoko Ono eigens für die Ausstellung in Bremen geschaffen hat. Hinzu kommen rund 35 Anweisungen in japanischer und etwa 30 in englischer Sprache sowie Video- und Audioarbeiten.

Neue Dimensionen, Fluxus und "Walking on Thin Ice"
Für viele ist Yoko Ono nur die Frau von John Lennon, die böse Hexe, die die Beatles angeblich auseinander gebracht hat. Kaum jemand weiß, was sie als Avantgarde-Künstlerin vor ihrem Leben mit John Lennon gemacht hat. So hat sie die "Anleitungen für Gemälde" in den Fünfziger Jahren begonnen und bis in die früher Sechziger fortgeführt. Ihr damaliger Mann Toshi Ichinayagi schrieb das so auf, als wäre es gedruckt. Yoko Ono sieht ihre Anleitungen als "eine Musik-Partitur, die Sie Leuten anbieten können, damit die sie spielen, nochmal spielen, das Bild spielen. Das ist viel freier; weil das konzeptuelle Anleitungen sind, spielen sie sich in Ihrem Kopf ab. Also, wenn Sie drei Bilder haben und die vermischen wollen, dann müssten Sie in der Realität eine Collage machen, aber auf meine Weise können Sie in die 4., 5., 6., Dimension gehen und eine unglaubliche Mischung von drei Bildern schaffen. Das hat mich selbst fasziniert: die konzeptuellen Anleitungen haben mich von der normalen Vorstellung von physisch existierenden Bildern befreit."
Weiter sprach sie über die Entstehung der Fluxus-Bewegung und ihre Arbeit als Musikerin.

Ikone der Love&Peace-Bewegung
Kann man das Leben und die Persönlichkeit von Yoko Ono erfassen, ohne über John Lennon zu reden? Vom millionenfach verehrten Rockidol hat sie viel über Musik gelernt, die mit vielen Menschen kommunizieren kann. Davor steckte sie im Elfenbeinturm wie ein Mathematiker oder Wissenschaftler, der was Neues entdeckt und zugleich weiß, dass die Mehrheit die Informationen nicht verstehen wird.Die Ikone der Love&Peace-Bewegung wuchs in einem reichen, aristokratischen Tokioter Elternhaus auf. Yoko Ono ging mit dem japanischen Kronprinzen zur Schule und studierte Philosophie. Schon bevor sie mit John das berühmte Bed-In im Amsterdamer Hotel in Ihren Flitterwochen inszenierte, um gegen den Krieg zu protestieren, hat sie 1976 eine erste Friedens-Performance auf dem Knock-Filmfestival gemacht. In der Lobby von einem riesigen, traumhaften Hotel stand sie in einem schwarzen Sack mit einem Schild: "Yoko Ono ist hier, um gegen den Vietnam Krieg zu protestieren". Später wiederholte sie die Aktion am Trafalgar Square.Bei Bed-In haben sie "Give peace a chance" aufgenommen: "mit John zusammen konnten wir eine Sprache sprechen, die die Leute verstanden. Und ich habe gesehen, dass das richtig gut war."

"Seit ich 70 bin, ist alles viel besser geworden!"
Yoko Ono hat gegen Frauendiskriminierung und gegen Rassendiskriminierung gekämpft, jetzt ist sie 74, sieht blendend aus und findet: Altersdiskriminierung ist das Letzte, was wir jetzt brauchen. Mit Strohhut, Sonnenbrille, in einer schicken schwarzen Bluse mit weitem Dekollete sieht sie erstaunlich jung aus. An ein Umzug ins Altersheim ist nicht zu denken. Neulich in Berlin sorgte sie für Aufregung, weil sie zu einer Fotosession in Shorts, Minirock und sehr hohe Absätze erschien. Yoko kommentiert das so: " Wir sollen Alters-Diskriminierung abschaffen. Es gibt einfach verschiedene Altersstufen. Manche sind mit 29 uralt. Ich möchte mich nicht eingeschränkt fühlen, dass ich mir Gedanken machen muss, ob ich die Sachen tragen darf, die ich tragen möchte." Mit 70 sei alles viel besser geworden, weil sie jetzt dankbar ist für jeden Tag. Man soll sein Herz jeden Tag einmal zum Tanzen bringen.

(weiteres material in bild und ton auf oben angegebener website)
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im fsk-kino berlin gab es eine filmreihe:

http://home.snafu.de/fsk-kino/archiv/Yoko%20Ono%20Film%20Works.htm

Yoko Ono Film Works - Filme Seen and Unseen

Yoko Ono muss nicht vorgestellt werden – oder vielleicht doch. Denn ihr bedeutender Einfluß auf die amerikanische und internationale Fluxusbewegung in den 60er Jahren wird heute kaum erwähnt.
Die Ausstellung macht mit dem filmischen Werk Yoko Onos bekannt, das in einer Zeit seinen Anfang nahm, als Yoko Ono aktiv und pionierhaft an der Fluxusbewegung in der Kunst der 60er Jahre teilhatte. Aus den „Instructions for Films“ (1964 – 68) und den „Film Scores“(1968), bei denen es sich um zu lesenden Handlungs- und Beobachtungsanleitungen handelt, welche sich nur im Kopf des Lesers/Betrachters als filmische Erfahrung von Wahrnehmung erschließen sollten, entwickelte sie tatsächliche 16mm-Filme, die in ihrer Radikalität auch heute noch tief beeindruckend sind. Bei Fly (1971) beispielsweise handelt es sich um die 25-minütige Exploration des weiblichen Körpers durch eine Fliege, die wiederum in Makrotechnik von einer Kamera verfolgt wird. Die öffentliche Aufführung von No.4 „Bottoms“, (1966) geriet zum Skandal und der Film wurde in Grossbritannien zunächst verboten. Die Aneinanderreihung nackter – häufig männlicher – Hinterteile stellte die Dominanz des männlichen Blicks und damit die Dominanz des Mannes humorvoll in Frage und konterte tradierte Rollenklischees: Der Mann als Objekt, die Frau in der Position der auf Sexualität fixierten Zuschauerin.

Yoko Onos Filme handeln zu gleichen Teilen von materiellen und sozialen Beklemmungen – und huldigen nie bloß einem ihr häufig vorgeworfenen ätherischen Utopismus –, dies lässt sich gut an Rape (1969) ablesen. Die Abwehrgesten der 77 Minuten lang von einem Kamerateam verfolgten Frau erschöpfen sich darin kraftlos im immer hohler werdenden Satz »So lassen Sie mich doch in Ruhe!«, während umgekehrt der strukturelle Voyeurismus des (männlichen) Blicks seine stupide Belästigung um nichts als seiner selbst willen perpetuiert. Cut Piece etwa (1964) ist die Dokumentation einer frühen, mehrfach aufgeführten Fluxus-Aktion, bei der das Publikum aufgefordert war, ein Stück von Yoko Onos Kleidung abzuschneiden – ein physisches Sich-Ausliefern, das am Ende, wenn sie nur noch spärlich bedeckt auf der Bühne sitzt, in den nicht geringeren Horror des »bloßen« Blickobjekt-Seins umschlägt. Der Ein-Minuten-Film Freedom (1970), in dem sie fortwährend versucht, ihren BH zu zerreißen kann als ein minimalistischer körperlicher Ausbruchsversuch aus der sozial verordneten Rolle gelesen werden.

die filme: (u.a.)

Cut Piece
Performance von Yoko Ono 1965 (film by Albert and David Maysles; Performance-Dokumentation) ca. 30 min

Rape
mit John Lennon, 1969, Farbe, Ton, 77 minDie Idee zu Rape stammte aus einem von Onos Filmdrehbüchern aus dem Jahr 1964: „Ein Kameramann verfolgt hartnäckig ein Mädchen auf der Straße, bis er sie in einer Sackgasse in die Enge treibt und sie, wenn möglich, stürzt.“ Der Film wurde im November 1968, als Ono nach einer Fehlgeburt im Krankenahus war, von ihrem Kameramann Nic Knowland aufgenommen. Die 21jährige Eva Majlath ist das unglückliche Opfer der Kameraangriffe. Auf einem Friedhof in London „aufgegabelt“, wird sie zwei Tage lang gnadenlos verfolgt; die junge Frau spricht kein Wort Englisch und wird bei ihren Versuchen, mit dem Filmemacher zu kommunizieren oder ihm zu entkommen, immer hektischer. Als Statement über das Eindringen in die Privatsphäre und die Medien, die Prominente unablässig verfolgen, scheint der Film – rückblickend gesehen – das spätere Leben von Lennon und Ono in der Öffentlichkeit prophetisch zu beleuchten.

Film No.4
(Bottoms)1966, s/w, Ton, 80 minDas ursprüngliche Ziel des Kunstprojekts war es, für den Frieden 365 Hinterteile als „ziellose Petition, unterzeichnet von den Ärschen der Petenten“ zu zeigen. Bereitwillige wurden durch Mundpropaganda in der Avantgardeszene und auch per Inserat über Londoner Zeitungen gesucht, was die Produktion sofort berüchtigt machte. Die Tonfilmspur bestand vor allem aus Kommentaren über den Film, meist von denen, die darin auftraten, und bildet einen schrägen Kontrapunkt zu den Bildern. Als der Filmschnitt fertiggestellt war, wurde dem Film von der britischen Filmzensur die Vorführge­nehmigung verweigert. Einige Monate später ging der Film dann doch durch und wurde mit großem Erfolg in einem Kino an der Charing Cross Road gezeigt.“

Fluxus Collective
Flux Film Anthology, 1966 zusammengestellt von George Maciunas (verschiedene Künstler, mit Filmen von Yoko Ono) Courtesy of the Gilbert and Lila Silverman Fluxus Collection, Detroit ca. 150 min

Film No. 5
1968, Farbe, Ton, 51min Ono bediente sich ihrer früheren filmischen Erfahrungen als Mitglied der Fluxus-Gruppe, als sie die Idee für einen Film hatte, der das Lächeln aller Menschen auf der Welt beinhalten sollte. In der Erkenntnis, dass dieses Unterfangen unmöglich in die Tat umzusetzen war, beschloss sie alles Lächeln der Welt in einem Menschen, John Lennon, zu personifizieren. Sie arbeitete mit einer Highspeed-Kamera und nahm Lennons Gesicht in seinem Garten in Kenwood auf. Auf einen Bruchteil der normalen Geschwindigkeit verringert und nur mit den Umgebungsgeräuschen unterlegt, ist sein Lächeln unvergesslich und rätselhaft. Ono verglich die Erfahrung des Films mit einem Acid-Trip. Zur Premiere beim Chicago Film Festival 1969 drängten Ono und Lennon das Publikum, eigene Musikinstrumente mitzubringen und die Vorführugng zu begleiten.

Fly
1970, Farbe, Ton, 25 min „Ein Bilderwitz in einer Zeitung inspirierte mich dazu. Da steht eine Frau in einem tiefausgeschnittenen Kleid, und ein Mann sieht sie an, und die Frau dieses Mannes fragt: ‚Wohin schaust du?‘ und er sagt: ‚Och, auf die Fliege, die auf ihr sitzt.‘ Ich wollte, dass der Film eine Erfahrung ist, bei der man sich andauernd fragt: ‚Vefolge ich jetzt die Bewegungen der Fliege oder schaue ich auf den Körper?‘ Ich glaube das Leben ist voll von solchen Sachen. Wir machen uns ständig darüber, was wir wirklich sehen, etwas vor.“ Yoko Ono

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und auf dem fluxlist-europe-blog gibts auch noch einen schönen artikel:

http://fluxlisteurope.blogspot.com/2008/02/yoko-ono-at-75-admits-it-shes-witch.html
(dessen ursprüngliche quelle hier ist: http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=172609 )

75. geburtstag von yoko ono...


eine bedeutende vertreterin des amerikanischen fluxus wird heute 75!

wenn du einen solchen briefmarkenbogen haben möchtest, maile mir deine adresse an johanna@goisser.de oder hinterlasse sie im kommentar.

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edit 18.02.08, 17.25 uhr: die bögen an litsa, angela b. und carsten k. sind unterwegs zu euch...

Sonntag, 10. Februar 2008

Samstag, 2. Februar 2008

postkarte von roland

(good work fluxus andreas hofer by ben vautier, france)

ach, frau freut sich doch immer über solche post!!!



danke, roland, wie du siehst bin ich selber im moment wenig fluxaktiv (genauer gesagt, mein medizinischer fluxus ist sehr aktiv, ich hab mal wieder einen krankheits"schub" und der raubt mir irre energie... deswegen fällt mir jedes aufraffen im moment schwer... aber es werden wieder bessere zeiten kommen...)

Donnerstag, 31. Januar 2008

briefmarken: pilze


i´m sure john cage would have liked them...

ich bin sicher, john cage hätten sie auch gefallen...


Mittwoch, 9. Januar 2008

umbrellas

http://www.youtube.com/watch?v=Vvgb_xdBU54

"To the land of tiny sunbathers" - They need these more than I do.

Dienstag, 8. Januar 2008